Kuriositätenmuseum

Im Zentrum der Padri Comboniani, dem sogenannten “ Tesöl” wurde vor kurzem ein kleines aber interessantes „ Kuriositätenmuseum“ eingerichtet und wir empfehlen wärmstens einen Besuch.

Die Ausstellungsstücke kommen aus aller Welt und sind von dem Padres hier zusammengetragen geordnet und katalogisiert worden.

Die meisten davon sind tierischen Ursprunges. Ein richtiges „Sammelsurium“ verschiedener Gaben und wunder der Natur aus aller Herren Länder. Bewundern Sie die „Tridacna gigas“ (eine der größten Muschelarten der Welt), die vielen Fossilien, die Mineralien (unter anderem ein Meteorit welche 1516 in China zur Erde viel), die Gebisse 5 verschiedener Haiarten, die vielen raren Insekten und auch die Haut einer Anakonda und einer Phyton schlange.

Auch sind einige archäologische Fundstücke der Prähistorik zu bewundern sowie einige Fotografien von Astronauten mit Autogramm.

 

Tesöl institut für Comboni

Insititute, beherbergen zu dürfen. Bei einem Besuch im "Tesöl" haben Sie die Möglichkeit sein Lebenswerk und verstehen zu lernen.
Vor allen Dingen aber, gibt es Ihnen einen Einblick in die Bedeutung der Comboni Insitute. Spüren Sie die Ausgeglichenheit dieses charakteristischen Ortes.

Um seinen großen Traum zu realisieren, "Afrika durch Afrika zu retten" hat Comboni nicht gezögert, die katholische Kirche miteinzubeziehen, denn er war überzeugt "im Namen Gottes" zu handeln.
Dies war ein gewagtes Unternehmen zur damaligen Zeit, welches aber durch seinen Glauben und seine Liebe für diesen Kontinent ständig gestärkt wurde.

Für Comboni gab es keine Grenzen, nicht einmal, als sein eigenes Leben auf dem Spiel stand, denn viele seiner Missionen in das Herz Afrikas waren sehr riskant. Die Schwierigkeiten, die er überwinden mußte wahren unzählige. Aber nichts desto trotz folgte er seinem Ruf und blieb seinem Motto "O Nigrizia o Morte" treu. Nigrizia bedeutet soviel wie: von afrikanischer Abstammung. Sein Motto gleicht seiner Lebenseinstellung Afrika durch Afrikaner zu missionieren und zu helfen. Sinngemäß könnte man das Motto so übersetzen: "Entweder durch mit Afrika für Afrika oder der Tod".

Dieser Weg führte ihn zur Gründung des afrikanischen Missionsinstitutes (1867) und des Institutes der barmherzigen Schwestern Afrikas.

In seinem apostolischem Werk für Afrika steckte er seine ganze Energie uns machte es zu seinem Lebensinhalt. Am 10 Oktober 1881 stirbt Daniele Comboni in Khartoum (Sudan) hinweggerafft von der Müdigkeit der körperlichen Strapazen und den Fiebern seines geliebten Afrikas.

Die Aktivitäten der Institute der Comboni-Missionare gingen erfolgreich weiter und fast ein Jahrhundert später wurde das Seculäre Institur der Comboni Missionare gegrünset (1969), gefolgt vom Comboni Missionarsinstitut für Laien (1990).

Für seine heldenhaften Tugenden und seinen unermüdlichen Einsatz in seinem Missionarswerk, wurde Daniele Comboni am 17. März 1996 von Papst Johannes Paul II in der Peterskirche zu Rom seelig gesprochen.
Im "Centro Comboni Tesöl" können Sie sich einen Eindruck des Lebenswerkes Daniele Combonis machen und Folgendes besichtigen: sein Geburtshaus, jene einfache Wohnstätte seiner Eltern, bestehend aus einer heimeligen Wohnküche (Stube), dem elterlichen Schlafzimmer und dem darüberliegenden Kinderzimmer, geschmückt mit den Briefen, die Comboni seinen Eltern aus Afrika sand.

In der kleinen Gedächtniskapelle unter dem Geburtshaus, welche an der Stelle des vormaligen Holzlagers errichtet wurde, können Sie den aus Olivenholz geschnitzten Altar und das schmiedeeiserne Tabernakel sowie die Werke (die heilige Familie, das Kreuz und das Pult) des südtiroler Holzschnitzers Paul Mussner bewundern.
In der Museumsgallerie kann man sich ein Bild davon machen, was der Missionar Comboni in Afrika vorgefunden hat, welchen Einfluß der Sklavenhandel auf Afrikas Geschichte und Entwicklung hatte und wie sich die Länder der dritten Welt seitdem entwickelt haben.

Nach der Besichtigung der Gallerie ist ein Spaziergang im umliegenden Park sehr zu empfehlen um das typische Landschaftsbild des Gardasees zu bewundern. Auch haben Sie von den höher gelegenen Ausichtspunkten ein atemberaubendes Panorama.
In der Straße Vicolo Pozzo Nr.l (in der Nähe des römischen Theaters in der Piazza Isolo) in Verona, einem der Sitze der Padres des Comboni-Ordens befindet sich ein "Afrikanisches Museum" mit den folgenden Besuchszeiten: von Dienstag bis Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr; Sonntags und Feiertags von 15.00 bis 19.00 Uhr.