Limone sul Garda

Die legende

Die Legende erzählt von der Liebe des Gottes Benacus und der Nymphe Phillis.

Aus dieser Liebe gingen die Zwillinge Grineo und Limone hervor. Der Vaters wünschte, dass sich Grineo dem Fischfang und Limone der Landwirtschaft widmen sollte. 
Aber schon in frühester Jugend zogen die Zwillinge die Jagd auf den Hängen des Monte Baldo vor. Eines Tages aber wurde Limone auf der Jagd von einem Wildschwein angegriffen und getötet.

Phillis wandte sich verzweifelt an ihren Gemahl, damit er ihren Sohn wieder ins Leben zurückzurufen möge. Benacus kam der Bitte nach, ließ ein Getränk aus geheimnisvollen Blüten aufgießen und seinem Sohn einflößen.

Das Wunder geschah. Limone ließ sich gehorsam gegenüber dem Monte Baldo in einer kleinen windgeschützten Bucht.

 

Die Geschichte von Limone

Der name des Ortes kommt vom lateinischen Wort "Limen", was soviel wie Grenze bedeutet. 

In den kleinen Gässchen der Stadt kann man noch eine fast antike Atmosphäre einatmen.
Sie werden verzaubert sein, von den malerischen Ecken, die Sie auf Ihrem Stadtrundgang entdecken können.

Kein Platz gleich einem anderen. Jedes Mal finden Sie neue Farben und neue Forman.
Treppen, die Sie in kleine Plätze führen, von denen wiederum kleine, verführerische.

Gassen zu einem Eroberungsrundgang einladen. Ein Rundgang, auf dem Sie Limone bis ins kleinste Detail kennen lernen werden, Seine Häuser, seine Geschäfte, seine Einwohner.
Da, wo die Sonne kaum hinlangt mit seinem wärmenden und erleuchtenden Strahlen, finden Sie Fenster, Balkone, Ecken und Kapitelle die in den erfrischenden Farben der Geranien, Glycien, Weinranken und Bouganvillen leuchten und die ganze Wärme des Gardasees wiedergeben.

Umgeben vom Gebirge und Wasser waren früher Fischfang, Oliven und Zitronenanbau wichtige wirtschaftliche Einnahmen. 1932 wurde die Gardesana Occidentale, eine der schönsten Aussichtsstraßen der Welt, fertiggestellt und somint wurde Limone aus seiner Isolation gerettet.

Nach den Weltkriegen begann der Fremdenverkehr.
Die Einwohner fingen nun an das kleine Fischerdörfchen in einen Fremdenverkehrsort umzuwandeln, und nun ist er einer der wichtigsten hier am Gardasee. 

Limone wurde 1979 mit der Entdeckung des APOLIPOPROTEINS A-1 MILANO richtig berühmt. Das protein bewirkt die rasche Beseitigung der Fette in der Arterien und ist somit die wirksamste Waffe gegen Arteriensklerose und Herzinfarkt.
Dieses Protein befindet sich nur im Blut von einigen Einwohnern aus Limone und alle Träger stammen von einem einzigen Ehepaar ab.

La Divina Commedia inferno Canto XX
“……Suso in Italia bella giace un laco, a piè de l'Alpe che serra Lamagna sovra Tiralli, c'ha nome Benaco. Per mille fonti, credo, e più si bagna tra Garda e Val Camonica e Pennino de l'acqua che nel detto laco stagna. Loco è nel mezzo là dove 'l trentino pastore e quel di Brescia e 'l veronese segnar poria, s'e' fesse quel cammino Siede Peschiera, bello e forte arnese da fronteggiar Bresciani e Bergamaschi, ove la riva 'ntorno più discese. Ivi convien che tutto quanto caschi ciò che 'n grembo a Benaco star non può, e fassi fiume giù per verdi paschi. Tosto che l'acqua a correr mette co, non più Benaco, ma Mencio si chiama fino a Governol, dove cade in Po.”
Johann Wolfgang Goethe Italienische Reise
Heute morgen, um drei, fuhr ich von Torbole mit zwei Ruderern ab. Am Anfang war der Wind günstig, so dass wir uns des Segels erfreuen konnten. Der Morgen war leuchtend, wenn auch wolkig, aber am Sonnenaufgang still. Wir passierten Limone, dessen Gärten, in Terrassen geformt und mit Zitronengewächsen bepflanzt, einen reichen und schönen Anblick haben. Der Garten besteht aus Reihen von viereckigen weißen Pfeilern, die in einem gewissen Abstand stehen und sich als Treppe auf den Berg hinaufdrängen. über jenen Pfeilern sind starke Balken gelegt, um die Pflanzen im Winter abzudecken. Die Beobachtung und Bewunderung jener schönen Gegenstände war bevorzugt von der langsamen Schiffahrt: Und so waren wir an Malcesine vorbei, als der Wind vollkommen seine Richtung änderte und nach seinem üblichen nach Norden wehte.
Johann Wolfgang Goethe Mignon
Kennst du den Ort, wo die Zitronen blüh'n? Im grünen Blätterwerk gold'ne Orangen leuchten, ein sanfter Wind vom Himmel weht, still die Myrte, hoch der Lorbeer. Kennst du ihn gut? Dahin, dahin möchte ich mit dir, oh mein Herr, geh'n! Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach, es glänzt der Saal, es funkeln die Zimmer, Marmorstatuen schauen mich starre an: Aber dir, armes Kind, was haben sie getan? Kennst du es gut? Dahin, dahin möchte ich mit dir, oh mein Herr, geh'n! Kennst du den Berg, den Pfad, der im Himmel dreht? Wo das Maultier den Weg im Nebel sucht, sich in den Grotten die Drachensippe verbirgt, der Fels fällt, auf ihn der Wildbach. Kennst du ihn gut? Dahin, dahin führt der Pfad; Herr, geh'n wir!